Die Lokomotivensteuerung - fleischmannh0

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Die Lokomotivensteuerung

Ein/Ausgabe Raspi
Wie schon gesagt wollte ich keine Änderungen an den Motoren vornehmen. Der Umbau von mehreren (z.T. sehr alten) Motoren erschien mir zu kostspielig.

Also ging es darum, auch die Geschwindigkeits- und Richtungsregelung in die neue Digitale Welt zu bringen.

Man bekommt für ca. 40 € regelbare Spannungsversorgung, die ähnlich wie die normalen Trafos auch bei Kurzschlüssen die Stromversorgung abschalten.

Nun hat man zwar eine gute Basis, die Lokomotiven zu betreiben, was aber fehlt, ist die Umpolung, um die Lokomotiven rückwärts fahren zu lassen.
Ich hatte ernsthaft in Erwägung gezogen, die alten Umpoler von Fleischmann zu verwenden. Das Teil hat eine gute definierte NULL-Stellung zum Anhalten der Loks.


Dann bliebe aber immer noch die Geschwindigkeitsregelung, die dann an dem Drehknopf des Labornetzteils erfolgen müsste - das wäre keine gute Lösung!

Zum Glück gibt es für ähnliche Probleme eine tolle, fertige Lösung. Das Bauteil nennt sich Motortreiber Schrittmotor Dual H-Brücke:

Die Funktionsweise ist schell erklärt: Neben einer Versorgungsspannung von 5V Gleichstrom wird bis zu 35V durch drei PINs geregelt. Ein PIN für Vorwärts ein PIN für Rückwärts und ein PIN für Enable. Der Enable-PIN erlaubt, dass das Signal gepulst erfolgt, viel Zero Impulse bedeutet Langsamfahrt und dauern ON bedeutet, dass an den Ausgabe-Kontakten die volle Voltzahl ständig ausgegeben wird. Dieses PWM-Verfahren (Pulse Wave Modulated) kannte ich schon von einem Conrad-Regler, der leider irgendwann den Geist aufgeben hat.
Damit lassen sich sehr gut die Fleischmann Gleichstrommotoren betreiben. Gerade bei Langsamfahrt wird ja kurzzeitig die volle 14V - 18V Spannung an die Schienen angelegt, was bedeutet, dass Kontaktwiderstände zwischen Gleis und Lokomotive hervorragend überwunden werden (zur Erinnerung: I = U/R. daraus folgt, dass ein höhere Strom fließt, wenn U höher ist und R konstant).

Außerdem besitzt das Teil gleich zwei Ausgänge. Man kann also zwei Stromkeise getrennt ansteuern.

Kommen wir nun zu dem weiteren Steurungsteil, nämlich die Geschwindigkeit der Loks durch einen Schiebregler zu steuern.
Hierzu wird ein nicht im Raspberry befindlicher Analog/Digital-Konverter, kurz ADC, gebraucht.


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